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Cantilever-Sensor
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Meßfühler und Werkzeuge für die Nanowelt |
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Oszilliert die Sonde eines dynamischen Rasterkraftmikroskopes über der Probe, wechselwirken beide nur kurzzeitig periodisch; die Probenoberfläche ist dann geringeren Kräften ausgesetzt als im statischen Modus. Zur Schwingungsanregung wird oftmals ein Piezoelement an der
Basis des Federbalkens (Cantilever) verwendet, also ein keramischer
Kristall, der seine Abmessungen unter elektrischer
Spannung ändert. Die liefert eine Kontroll-Elektronik als
periodisches Signal, dessen Frequenz in der Regel auf die
erste mechanische Resonanz des dynamischen Systems abgestimmt
ist.
Ohne Wechselwirkung mit der Probenoberfläche entspricht
die frei schwingende Meßsonde, bestehend aus Cantilever
und Meßspitze, in guter Näherung einem harmonischen
Oszillator, vergleichbar einem Federpendel. Dessen
momentane Auslenkung mißt man häufig nach dem Lichtzeigerprinzip:
Der Lichtstrahl einer Laserdiode wird auf das
freie Ende der Cantilevers fokussiert und sein Reflex mit
einer positionsempfindlichen Photodiode detektiert. Aus diesem
zur momentanen Cantilever-Auslenkung proportionalen
Signal lassen sich die Parameter der Schwingung bestimmen:
mittlere Amplitude, Frequenz oder Phasenverschiebung
relativ zum Anregungssignal. |
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