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Produkte für Hautpflege, Beiersdorf Hamburg

 

Endlich kann dem bleichen Winterteint der Kampf angesagt werden. Doch wie jedes Jahr warnen auch jetzt Hautärzte vor der Gefahr, die durch die schädliche UV-Strahlung droht. Sonnenbrand, Hautalterung und sogar Hautkrebs sind die Kehrseite übermäßiger Sonnenbäder. Deshalb sollte jeder seine Haut durch möglichst starke Sonnencreme schützen. Jede Menge Wissenschaft spielt eine Rolle, wenn sich schöne Körper bräunen.

 


Zuallererst tut Sonne natürlich gut. Im Körper werden Glückshormone ausgeschüttet. Doch sorgloses Sonnenbaden war früher. Wer heute nicht auf das warme Gefühl auf der Haut verzichten will, greift zur Sonnencreme. Wie gut uns die Creme vor der schädlichen UV-Strahlung schützt, bestimmt der Sonnenschutzfaktor. Die Zahl auf der Flasche sagt uns, wie viel mal länger wir in der Sonne bleiben können, ohne zu verbrennen. Die ungebräunte Haut ist schutzlos schon nach wenigen Minuten geschädigt. Besonders Kinder mit ihrer sehr empfindlichen Haut brauchen einen guten Schutz vor der UV-Strahlung. Wie man extrem hohe Sonnenschutzfaktoren erreicht, erforschen unter anderem Wissenschaftler der Firma Beiersdorf in Hamburg. Im eigenen Sonnenlabor testen sie die Wirksamkeit ihrer Cremes. Wenige Minuten intensiver UV-Bestrahlung entsprechen einem sonnigen Nachmittag am Strand. Schon lange suchen die Wissenschaftler nach dem richtigen Rezept für sogenannte Sunblocker mit einem Sonnenschutzfaktor von 30 bis 40. Früher setzten sie allein auf den Einsatz chemischer Schutzstoffe. Mit diesen Substanzen erreichten die Entwickler aber nie die höchste Sonnenschutzstufe. Den Grund erkennt man erst unter dem Spezialmikroskop auf einem Stück Schweinehaut. Die Creme und mit ihr die Schutzstoffe versickern zu schnell in den Hautfalten. Die Lösung des Problems kam aus der Nanotechnologie: Die Forscher versuchten es mit winzigen Partikeln aus Titandioxid - demselben Stoff, der auch in Deckweiß enthalten ist. Diese Partikel wehren genau wie ein chemischer Schutzstoff das gefährliche UV-Licht ab. Weil sie nur wenige Millionstel Millimeter groß sind, werden sie Nanopartikel genannt. Wie sie sich auf der Haut verteilen, testen die Wissenschaftler im Selbstversuch. Für die Untersuchung im Elektronenmikroskop müssen sie die Hautfetzen sorgfältig präparieren, denn das Wasser der Hautzellen würde im Ultrahochvakuum des Elektronenmikroskops komplett verdunsten. Deshalb schockgefrieren die Forscher die Probe in flüssigem Stickstoff. Das Elektronenmikroskop enthüllt das Verhalten der Nanopartikel. Die winzigen Titandioxid-Teilchen fließen nicht mit der Creme ab. Sie sichern auch an den erhöhten Stellen den Schutz vor der UV-Strahlung. Ein Haar ist riesig gegen die Nanopartikel. Durch starke Vergrößerung werden die Titandioxidteilchen sichtbar. 20 Nanometer sind die Partikel klein. Das ist viel kleiner als noch vor einigen Jahren als sie noch 1000 Nanometer groß waren. Die Forscher fanden heraus: Je kleiner die Partikel in der Mischung, desto dichter bedecken sie die Haut und schützen vor der Sonne. Ein weiterer Grund für die Entwickler, die Teilchen immer kleiner zu machen, ist ein richtiger Nano-Effekt. Denn die Partikel sind so klein, dass sie für das sichtbare Licht durchlässig sind. Die Creme ist durchsichtig.

 

Aussteller

BEIERSDORF AG


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Unnasr. 48
20245 HAMBURG

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